Unterstützung für die CliniClowns

Uwe Marschner, Leiter der CliniClowns Oberösterreich, besuchte am 3. Dezember unsere Schule und erzählte in zwei Vorträgen von seiner mehr als 20jährigen Tätigkeit als CliniClown. Einfach ganz da sein in der Situation, die Körpersprache der Patienten und Angehörigen lesen und mit Feingefühl und Kreativität daraus etwas basteln, das gut tut, auf andere Gedanken bringt, die Seele wieder weitet, Schmerzen vergessen lässt. Die Aufgabe ist herausfordernd und bereichernd zugleich, alles, was passiert, ist ungeplant: sowohl die Fettnäpfchen, in die man als CliniClown treten kann, als auch die manchmal nicht erwarteten Zeichen von Dankbarkeit und Freude in den Gesichtern der Besuchten.
Wir nahmen uns vor, die CliniClowns, die ihre Arbeit zum Großteil aus Spenden finanzieren, im Rahmen unseres diesjährigen Adventprojekts zu unterstützen. Dazu ließen wir uns - neben der Möglichkeit, Sparbüchsen in den Klassen zu füttern - auch eine neue Form des Spendensammelns einfallen: Durch Patenschaften für Schulklassen konnte jede Minute des Schulweges, der zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt wurde, in Spendengeld verwandelt werden. So unterstützten wir mit dem heurigen Adventprojekt nicht nur das gesundheitsfördernde Engagement der CliniClowns, sondern auch unsere eigene Gesundheit.
Am Elternsprechtag konnten sich die Besucher am Infostand der 3B näher über die Adventaktion informieren, Patenschaften eingehen, um 2€ Clownsnasen in verschiedenen Farben erwerben und eine Spendenbox befüllen.
Zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien wurden zum letzten Mal die Sparer geleert. Das beeindruckende Ergebnis unserer Bemühungen: Wir haben 3.900 € gesammelt, mit dem Erlös aus dem Verkauf der Clownsnasen kamen wir sogar auf 4084,20 €. Im Jänner traf sich eine achtköpfige Delegation aus der 2C mit den CliniClowns Dr. Karl Fabian Fascherl und Dr. Susi Superschnell im Vöcklabrucker Krankenhaus für ein offizielles Spendenübergabefoto. 
Ein ganz herzliches Danke allen Unterstützerinnen!!
 
Fotos: Mag. Siegfried Stadlmayr, Text: Sabine Trefflinger
 

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