Waldtag der 2. Klassen im Stiftswald

Im Rahmen des Biologieunterrichts spazierten die 2 A-Klasse und zwei Wochen später die 2B- Klasse des Stiftsgymnasiums zum nahen stiftseigenen Ziegelholzwald. Dort wartete schon der Förster Mario Pernkopf auf uns, der nach einer Begrüßungsrunde viel über den Wald und die Waldarbeit zu berichten wusste. Besonders viel Interesse weckten bei uns die Borkenkäferfallen. Viele konnten kaum glauben, dass so kleine Lebewesen so großen Schaden in einem Forst anrichten können.

Einige von uns freundeten sich mit Jagdhund Beiko an, Marios ständigem Begleiter bei der Arbeit und bei der Jagd. Der allergrößte Eifer wurde bei den Spielen an den Tag gelegt. So schufen die Klassen wunderschöne Kunstwerke aus Blättern, Moosen, Pilzen und sogar Baumstämmen.

Für viele war das Highlight des Waldtages das Spiel „Die beste Henne“, bei dem in Gruppen ein Hühnerei mit Naturmaterialien so gut verpackt werden sollte, dass das Ei einem Sturz aus verschiedenen Höhen standhielt. Dabei wurde so gut und kreativ zusammengearbeitet, dass fast kein Ei zu Bruch ging. Andere genossen besonders das ruhige „Kluppensuchspiel“, weil hier jeder, auf sich allein gestellt, Achtsamkeit und Sehsinn trainieren konnte.

Nach vier Stunden Bewegung und Lernen mit allen Sinnen in der Natur kamen wir mit roten Wangen in der Schule an, wo die letzte Schulstunde noch in der Klasse verbracht werden musste, allerdings verging sie diesmal viel schneller als sonst.

Text und Fotos: Mag. Adelheid Huemer

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