Erwin-Wurm-Ausstellung in Bad Ischl (6. Kl.)

Am Montag, den 6. Oktober 2025 besuchte die 6. Klasse gemeinsam mit Frau Prof. Binder und Herrn Prof. Hofwimmer im Rahmen des Unterrichtsfaches Kunst und Gestaltung die Ausstellung von Erwin Wurm im Kaiserpark in Bad Ischl.
Während des Besuchs erhielt die Klasse einen umfassenden Einblick in das Werk des österreichischen Künstlers, der 1954 in Bruck an der Mur, Steiermark, geboren wurde. Wurm ist vor allem für seine skulpturalen Arbeiten bekannt, die häufig humorvoll, absurd oder provokativ gestaltet sind. Ein zentrales Thema seiner Kunst ist die Verfremdung des Alltags
und des menschlichen Körpers. Zu seinen bekanntesten Konzepten zählen die „One Minute Sculptures“, bei denen Menschen für kurze Zeit Teil einer Skulptur werden und alltägliche Gegenstände in ungewöhnlichen Situationen erscheinen, sowie die „überdimensionalen Objekte“, bei denen Wurm alltägliche Gegenstände stark vergrößert oder verzerrt, um Perspektiven und den menschlichen Maßstab zu hinterfragen. Einige Werke bieten darüber hinaus sehr persönliche Einblicke in die Biografie des Künstlers. So setzt sich Wurm mit seinen Kindheitserfahrungen auseinander: Seine Mutter wird symbolisch als Wärmeflasche dargestellt, die Liebe, Zuneigung und Wärme verkörpert. Der Vater hingegen findet in Form einer Doppelliter-Flasche seinen Ausdruck, wodurch die emotionale Distanz und die Problematik des Alkoholkonsums, die Wurms Vater-Sohn- Beziehung prägten, thematisiert werden. In seinen Werken setzt sich Wurm auch mit der Schule auseinander und stellt sie durch eine extrem verkleinerte Skulptur als einen einschränkenden oder beengenden Raum dar.
Natürlich durfte sich die Klasse im Anschluss der Führung einen Besuch im Café Zauner nicht entgehen lassen.

Verena Buchendorfer, 6.Klasse

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